Südostviertel

Das Südostviertel besteht zum größten Teil aus dichter Wohnbebauung. Hauptstraße ist die durch das Viertel nach Steele führende Steeler Straße. Markenzeichen des Viertels ist der markante Wasserturm an der Steeler Straße angrenzend an den Diether-Krebs-Platz (früher Ostpark). Gelegentlich wurde sogar eine Umbenennung des Stadtteils in Essen-Wasserturm vorgeschlagen. In der Nähe befindet sich die Kirche St. Michael am Wasserturm, deren Vorgängerbau im Krieg an der Stelle stand, wo sich heute an der Wächtlerstraße die A 40 befindet. Ganz in der Nähe steht die 1912 errichtete Viktoriaschule am Kurfürstenplatz, damals als Mädchengymnasium eröffnet. Sie wurde nach Viktoria Luise von Preußen benannt und am 23. April 1914 eingeweiht[1]. Einen überregional guten Ruf genießt das Programmkino Eulenspiegel an der Steeler Straße. Es ist mit seinem Fünfziger-Jahre-Ambiente eines der wenigen erhalten gebliebenen alten Kinos, das einzige der früher zahlreichen Stadtteilkinos.

Den südlichen Teil des Stadtteiles Südostviertel bildet das stadtplanerisch und architektonisch interessante Moltkeviertel, das in Teilen auch auf Huttroper Gebiet liegt. Am Moltkeplatz baute Otto Bartning für die Alt-Lutherische Kirchengemeinde (heute SELK) seine erste Kirche in Deutschland (eingeweiht 1910) [2] und plante später mit der 1929 erbauten Auferstehungskirche an der Ecke Manteuffel-/Steubenstraße eines der wichtigsten Leitbilder des modernen Kirchenbaus in Mitteleuropa.

Am südöstlichen Rand des Stadtteils befindet sich der Ostfriedhof, auf dem zahlreiche Persönlichkeiten der Essener Geschichte bestattet bzw. vom ehemaligen Friedhof am Kettwiger Tor umgebettet wurden, welcher für die Autobahn A40 im Jahr 1955 Jahren aufgegeben werden musste.

Quelle: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostviertel

Unser Wohnungsbestand im Südostviertel