Bedingrade

Der dörfliche Charakter hat sich mit seinen vielen Grünflächen des Stadtteils weitgehend bis in die Gegenwart erhalten. Sonst dominiert hauptsächlich Wohnbebauung, bestehend aus Ein- und Mehrfamilienhäusern, erbaut durch private und öffentliche Bauträger. Die späten 1950er und 1960er Jahre waren von verstärktem Bau von Werkswohnungen und allgemeinem sozialen Wohnungsbau geprägt.

Ein Naherholungsgebiet und zugleich eine Sehenswürdigkeit stellt ein Wäldchen zwischen Bedingrade, Schönebeck und Mülheim-Dümpten dar, welches Sippchen oder „Siepchen“ genannt wird. Der eigentliche Name ist Hexbachtal,ein sogenanntes Siepental. Der Läppkes Mühlenbach fließt hier durch und bildet die natürliche Ortsgrenze zu Mülheim/Ruhr. In diesem Tal ist auch ein traditionelles Pferde- und Kutschunternehmen (Hof Lugge) ansässig.

An der Frintroper Straße 326 befindet sich der Wasserturm Bedingrade aus dem Jahre 1897. In Bedingrade befindet sich das Lutherhaus, die Heimat der Ev. Kirchengemeinde Essen-Bedingrade-Schönebeck. Die katholische Kirche St. Franziskus, bis 2008 eigene Pfarrei, seitdem eine Filialkirche der Großpfarrei St. Josef, befindet sich ebenfalls in Bedingrade. Nicht weit von der Franziskus-Kirche befindet sich das Franziskus-Haus, ein ehemaliges Krankenhaus, das heute unter anderem als Altenheim genutzt wird. Östlich davon ist ein weiteres Naherholungsgebiet zu finden, das im Volksmund „Lunapark“ genannt wird, und sich bis zur Schlossstraße in Borbeck erstreckt.

Quelle: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingrade

Unser Wohnungsbestand in Bedingrade